Wenn vier eine Reise tun...

Eine Radreise durch Deutschland

 

In Hamburg fährt Stefan Heckl gern Radl, wie seine häufige Teilnahme an den Hamburg Clyclassics beweist. Nachdem dieses Radrennen auch heuer ausfallen muss.
Warum nicht von Holzkirchen nach Hamburg mit dem Rennrad fahren, ohne Begleitfahrzeug, "by fair means", nur mit kleinen Taschen am Rad, nach dem Motto: "Es muss nicht immer schneller, höher oder weiter sein." Das Erlebnis und die Gemeinschaft sollten im Vordergrund stehen.
So starteten Sepp, Stefan, Dipo und Christoph am 31. Juli 2021  nach Norden.
Die Tour planten sie nur grob und entschieden immer von Tag zu Tag, wie es weitergehen sollte. Nur den Brocken im Harz wollten sie, auf Sepps Wunsch, unbedingt mitnehmen. Dieser sollte sich als ein Highlight der Tour durch Deutschland herausstellen. Die Vier gingen es locker an, aber mit einem ganzen Tag Zeit im Gepäck schafften sie auch immer 100-150km, ohne viel Aufwand bzw. Anstrengung. Der abendlichen Regeneration bei Bier und gutem Essen stand nie irgendetwas im Wege. Auf die „Päuschen“ zwischendurch mussten unsere Radler trotzdem nicht verzichten. Bei der letzten Rast wurde es fast schon zur Tradition, den Abend mit einem „Seidla“ (wie Dipo, unsere fränkische Begleitung zu sagen pflegte) einzuläuten. So bewegten sie sich langsam, aber stetig von SÜD nach NORD.
Der erste Tag begann mit einer "Sprintetappe" nach Neuburg an der Donau.
Tag 2 führte die beiden von Neuburg nach Rothenburg ob der Tauber - mit dem ständigen Begleiter von Wind und Regen.
Bei perfekten Bedingungen ging es an dritten Tag weiter über Würzburg nach Bad Brückenau.
Die nächste Tagesetappe endete in Wanfried im Nirvana an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Anstregend, aber voller Zufriedenheit.
Am 5. Tag ging es an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entlang bis Braunlage am Harz. Sepp:"War scho schee."
Tag 6: "Brocken aufi und obi und umadum. Dann weiter bis Eschede.
Am siebten Tag fuhren sie von Eschede über die Lüneburger Heide nach Hamburg. "A Traum"

Am Ende verzeichnete das Konto ca. 950 km, viel Freude am Radsport, einige Regenschauer, Schlamm und Dreck, Mut zur Langsamkeit bzw. Gemütlichkeit, einige Liter Bier, die Erkenntnis: geteilte Erlebnisse sind NOCH schöner, viele „frängische“ Witze unseres Freunds Dipo und einen Sepp, der seines Gleichen sucht. 😊
Schee war's.
Sepp: "Aus und vorbei. Servus Hamburg. Cool war's scho. Aber jetzt nix wie hoam."

Eine coole Leistung!
Gerne auf ein Neues im nächsten Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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