Dranbleiben und besser werden


Zur Halbzeit lag Tobias Fiedler noch auf Kurs. Beim Bergzeitfahren der Deutschen meisterschaft in Elzach (Schwarzwald) lief es für den Handbiker vom RSLC Holzkirchen nach Plan - bis ihm ein Defekt einen Strich durch die Rechnung machte. "Der Reifendruck ist langsam gesunken", erklärt der 46-Jährige. Und so sprang am Ende der undankbare vierte Platz über die zwölf Kilometer und fast 300 Höhenmeter heraus. Der Sieg ging an Stefan Bäumann vor Tobias Knecht und Max Weber. "Die Leistungsdichte zwischen den besten Fahrern ist inzwischen so hoch, dass schon geringe Änderungen der Randbedingungen über Sieg oder Niederlage entscheiden", meint Tobias. Eine kleine Revanche gelang ihm dann beim Zeitfahren in Grafendorf in der Steiermark. Tobias wurde Fünfter und ließ dabei Bäumann und Weber hinter sich. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 34 Kilometern pro Stunde bewältigte Tobias die gut 13 Kilometer. Sein Rückstand auf Sieger Tobias Knecht betrug nam Ende nur 25 Sekunden. "Das ist eine schöne Bestätigung für meine Leistung beim Marathon in Schenkon in der Schweiz", so der Handbiker vom RSLC. Dort hatte er Mitte mai Knecht noch geschlagen, dieses Mal drehte der den Spieß um. Aber Tobias war schon wieder kampfeslustig:"Da gibt's nut eins: dranbleiben und versuchen, einen Tick besser zu werden." (Holzkirchner Merkur, 07. Juli 2010)


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