Treviso Marathon mit dem Handbike bei Wind und Regen

Trübes Wetter heuer beim Carnevale di Venezia und auch sehr mieses beim Treviso Marathon am Faschingssonntag, 02.03.2014.
Christian Triendl hätte mehr gewollt, aber sein etwas zu ehrgeiziges Ziel nicht ganz erreicht.
Bei windigem Regenwetter wurde der Treviso Marathon mit einem Starterfeld von 53 Handbikern gestartet. Ziel von Christian war eigentlich unter die ersten Zehn zu fahren. Doch leider musste er sich eingestehen, dass er den Mund wohl etwas zu voll genommen hatte.


Sein Untergang fing schon am Samstag bei der Startnummernausgabe an. Da eröffnete doch einer aus dem Orgateam, dass der Streckenverlauf vom Start in der Prosecco-Stadt Conegliano nach Treviso (in der Nähe von Venedig) zugunsten einer abwechslungsreicheren Strecke mehr über die Dörfer führen würde. Da Christian vom Streckenprofil von vor zwei Jahren ausgegangen war, und es ja schon am Samstag windig und regnerisch war, war ihm klar, dass er sich auf dem winkligen Kurs durch die Ortschaften von seinem vorgenommenen Schnitt von 36 Kilometer pro Stunde gleich mal verabschieden konnte. Aber egal, unter die ersten Zehn schien ja, wenn auch weniger schnell, immer noch machbar.
Doch es kam leider etwas anders. Die anderen schlafen auch nicht, und so reihte sich Christian anstatt unter die Top-10 mit einer Zeit von 1:32:37 Stunden auf den 22. Platz unter den 53 gestarteten Fahrern ein. Der Sieg ging an den Franzosen Ludovic Narce. 38 Sportler aus 5 Nationen wurden gewertet. Der Rest hat wegen des wirklich miesen Wetters aufgegeben. Bei 120 Watt durchschnittlicher Leistung an der Handkurbel und 162 durchschnittlichem Puls erreichte er auf der sehr anspruchsvollen Strecke mit engen Kurven und Ecken einen Schnitt von 27,3 Kilometern pro Stunde.
Fazit für Christian: 25% bessere Leistungswerte beim Leistungstest bedeuten noch lange nicht, dass sich die Zeiten und die Platzierung um 25% verbessern.
Beim nächsten Rennen beim Maratona di Roma am 23. März will er mit bedeutend weniger Erwartungen an die Sache gehen. Dann ist eine gute Platzierung eine um so positivere Überraschung.

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